XDR™2-Innovationen


Bei der Rambus XDR™2-Arbeitsspeicherarchitektur handelt es sich um die erste Architektur, für die die Terabyte-Bandbreiten-Initiative von Rambus übernommen wurde. Diese Architektur baut auf erweiterten Schlüsselarchitekturen auf, die bereits in der preisgekrönten XDR-Architektur implementiert wurden. Bei den neuen, zum ersten Mal im XDR 2-Arbeitsspeicher implementierte Technologien handelt es sich um 32X Data Rate, Voll-Differenzial-Speicherarchitektur (Fully Differential Memory Architecture, FDMA), erweiterte FlexPhase™, Flexlink™ C/A und Micro-Threading.
- „32X Data Rate“ - Mit jedem Taktzyklus werden 32 Datenbits pro I/O übertragen. Das entspricht dem Sechsfachen der heutzutage in vielen DRAM-Produkten verwendeten DDR-Technik (Double Data Rate).
- Die Vollständig differenzielle Speicherarchitektur (Fully Differential Memory Architecture, FDMA) ist die erste industrielle Implementierung einer Speicherarchitektur, die mit Differenzial-Signalisierung bei allen wichtigen Signalverbindungen zwischen dem Speicher-Controller und dem XDR 2-DRAM arbeitet. FDMA ermöglicht höhere Datenübertragungsraten, geringeren Energieverbrauch und verbesserte Signalintegrität.
- Die erweiterte FlexPhase™-Technik ermöglicht flexible Phasenbeziehungen bei Daten und Befehls-/Adress-Signalen, wodurch ein präzises On-Chip-Alignment von Daten mit Taktfrequenzen ermöglicht wird. Die Erweiterte FlexPhase-Technik verbessert die Sensibilität und Fähigkeit von FlexPhase, und zwar bei Hochleistungsspeichersystemen, die mit einer Datenübertragungsrate von mehr als 6,4 Gbps arbeiten.
- Flexlink™ C/A ist der erste skalierbare Punkt-zu-Punkt-Befehl bzw. Punkt-zu-Punkt-Adress-Kanal der Branche, der bei voller Geschwindigkeit verwendet werden kann. Jeder FlexLink C/A-Link stellt die Befehls- und Adressinformationen für den DRAM mithilfe von nur wenigen Hochleistungs-Differenzialkanälen bereit. Dies reduziert Pin-Count und -Fläche, während dadurch auch skalierbare Kapazität und flexible Zugriffsgranularität ermöglicht werden.
- Micro-Threading ist eine Technik, durch die die Zugriffseffizienz für fortschrittliche Anwendungen verbessert werden kann. Micro-Threading erhöht die verwendbare Bandbreite, und zwar dadurch, dass ein herkömmlicher DRAM-Core mit 8 Speicherbänken logisch in 16 unabhängig aufrufbare Speicherbänke partioniert wird. Der unabhängige Zugriff auf die praktisch 16 Speicherbänke reduziert nicht nur die Zeilen-und Spaltenzugriffsgranularität, sondern erhöht auch erheblich die Leistung bei Grafik- und Multicore-Berechnungsarbeiten.
